Eclipse
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
A&M Records |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Marcel Aymar |
Voice, Acoustic Guitar |
| Michel Dasti |
Drums, Percussion |
| Michel Kendel |
Garnd Piano, E-Piano, Synthesizer |
| David C. Burt |
Guitars, String Arrangemens |
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| John Doerr |
Bass, Synthesizer, Trombone, String Arrangemens |
| Wasyl Kohut |
Violin, Mandolin, String Arrangemens |
| Rachel Paiement |
Voice, Acoustic Guitar |
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Gastmusiker
| Matt Zimbal |
Vocals |
| Monique Paiement |
Strings |
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| Famille Armin, Dan Englert |
Sax |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Soleil mon chef
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5:28
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| 2. |
Earthly Mother
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4:06
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| 3. |
Cercles de la nuit
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3:37
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| 4. |
Rumrunner's Runaway
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4:25
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| 5. |
Moon Lament
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4:39
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| 6. |
Ça roule
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5:45
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| 7. |
Bienvenue 1984
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8:51
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| Gesamtlaufzeit | 36:51 |
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Rezensionen

Dédé, cet album est pour toé, this album is for you.
So steht es hinten auf dem Cover der dritten LP von CANO. Die Aufnahmen derselben wurden von einem tragischen Vorfall überschattet. Dédé, also André Paiement, einer der Köpfe und Hauptsongschreiber der Band, nahm sich kurz vor (oder nach) Beginn der Aufnahmen das Leben. Ihm ist daher das Album gewidmet.
Als Nachwirkung auf Paiements Tod, der bei gut der Hälfte der Nummern als Texter bzw. Komponist auftaucht, verströmt das 1978 auf dem A&M-Label veröffentlichte Album stellenweise eine gewisse Melancholie aus. Eine elegante, sehr farbige, oft vom wunderbaren Gesang der Paiement bestimmte Mischung aus Jazz, Rock und Prog wird hier geboten, die allerdings, im Unterschied zu den ersten beiden Scheiben der Kanadier, nur noch selten eine folkige Atmosphäre verströmt. Riesige Unterschiede zum Vorgängeralbum "Au nord de notre vie" sind ansonsten nicht feststellbar, allerdings wirkt die Musik elektrifizierter, insbesondere E-Piano und Synthesizer stehen dominanter im Mix. Klangvoll-symphonische Momente, jazzig-rockige, vom perlenden E-Piano bestimmte Abschnitte, virtuose Soli von Violine, Piano und E-Gitarre (besonders im tollen "Ryshnychok", was in russischer Schrift auf dem Innensleeve auftaucht und "Mutter Erde" bedeutet), zerbrechliche Songs und kernigerer Rocker lösen sich hier ab und sorgen für ein unterhaltsames Hörerlebnis (insbesondere im langen "Bienvenue 1984", welches aus progressivrockiger Hinsicht natürlich den Höhepunkt des Albums darstellt).
Ein paar kommerzielle Zugeständnisse sind allerdings auch auszumachen. Die Band singt nun in zwei Stücken in Englisch (ihr nächstes Album sollte dann ganz in English gehalten sein), was im Vergleich zum klangmalerischen, mit dem charakteristischen frankokanadischen Akzent versehenen Französisch der anderen Nummern recht blass wirkt und im Falle des Tom-Waits-Imitats in "Rumrunner's Runaway" sogar nervt. Ein paar leicht kitschige Choreinlagen fallen negativ auf, wobei die in den Credits recht häufig erwähnten "Orchestral Arrangements" gar nicht so oft auftauchen, und sich dann eher im Hintergrund halten. Bläsereinlagen sind sehr selten geworden und die beiden Gäste am Saxophon sorgen nur an wenigen Stellen für kurze, fast poppige Fanfaren. Alles in allem nähert sich die Band mit "Eclipse" ganz langsam dem glattgebügelten Pop ihrer späteren Alben an.
So weit ist es allerdings zum Glück noch nicht. "Eclipse" ist immer noch ein schönes, wenn auch nicht wirklich weltbewegendes Album mit typisch frankokanadischem Symphoprog, das es aber trotzdem verdient hätte, auf CD wieder veröffentlicht zu werden. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängeralben hat A & M die Scheibe nämlich meines Wissens bisher nicht auf Silberling wieder aufgelegt. Die LP ist allerdings relativ problemlos und günstig über den weltweiten Gebrauchtvinlylhandel beziehbar.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.8.2010 |
| Letzte Änderung: |
24.9.2010 |
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